Herausforderung Inklusion: Sonderpädagogische Expertise im Gemeinsamen Lernen – ein Berufs- und Tätigkeitsfeld im Wandel. Ein Angebot für Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik im Gemeinsamen Lernen.

Angaben des Veranstalters:
“Viele Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik haben ihren Einsatzort inzwischen in der Allgemeinen Schule, in der Regel in mehreren Klassen, in denen Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf unterrichtet werden, nicht selten an mehreren Schulen. Die ‘eigene’ Klasse im eigenen Klassenraum, mit entsprechend gestalteter Lernumgebung gehört der Vergangenheit an.
Damit hat sich ihr Handlungsfeld folgenreich geändert.
[…]
In diesem Seminar möchten wir ihnen Anregungen geben, wie Sie

  • ihre Rolle (neu) definieren und im System klären können,
  • Ihre sonderpädagogische Fachkompetenz stärken,
  • den vielfältigen Erwartungen konstruktiv begegnen und zugleich lernen sich abzugrenzen,
  • dazu beitragen können, systemwirksame Strukturen zu schaffen und nutzbar zu machen,
  • Ihre eigene Beratungskompetenz erweitern und im eigenen System kollegial anwenden können,
  • Ihre Leistungsfähigkeit erhalten und gesund bleiben.”

Neuerscheinung – Hans Wocken: “Am Haus der inklusiven Schule. Anbauten – Anlagen – Haltestellen”

Angaben des Verlages: “Der vorliegende fünfte Band ‘Am Haus der inklusiven Schule’ vervollständigt die ‘Häuser-Reihe zu einer Pentalogie. Der neue Band enthält u.a. – eine Distanzierung der Praxis; Sonderschulen ‘inklusiv’ zu nennen; – eine statistische Analyse der Inklusionsentwicklung seit 2009 (das Ergebnis wird als ‘Etikettierungsschwemme’ und ‘Separationsstillstand’ beschrieben und kritisiert). …

Training “Community Organizing”

Angaben des Veranstalters:
“Paul Cromwell, erfahrener Community Organizer und Trainer vermittelt im Workshop Grundlagen des Community Organizing und diskutiert mit den Teilnehmenden die Übertragung auf das Vorhaben „Schule für alle“. Im Mittelpunkt stehen ‘Eins-zu-Eins Gespräche’ und das Vorgehen bei der Gewinnung von Schlüsselpersonen.
Der Workshop wird durch praktische Übungen und Rollenspiele angereichert.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure aus den Modellregionen, an interessierte IN VIA-Kolleginnen und Kollegen und an alle weiteren Interessierten, die sich aktivierend in den Modellregionen, im Bundesnetzwerk oder in ihrem eigenen Umfeld für eine ‘Schule für alle’ einsetzen wollen.”
Unter diesem Link finden Sie das Anmeldeformular: Anmeldeformular Training “Community Organizing”
Hinweis: Nachmeldungen noch bis zum 21.11.2016 möglich.

Inklusion und Didaktik. Professionelle Wege zur Inklusion

Angaben der Veranstalter:
“‘Wir leisten aktive Beiträge im Sinne der Diversität und Inklusion zur Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Menschen.’
Um zur Verwirklichung dieses Mottos aus dem Leitbild der Pädagogischen Hochschule Wien beizutragen, möchte das Büro für Inklusive Bildung (BIB) in Kooperation mit der Kompetenzstelle Mehrsprachigkeit und Migration (Ko.M.M.), dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und dem Zentrum für Politische Bildung herzlich zu den ‘Tagen der Diversität und Inklusion an der PH Wien’ einladen.
Auch in diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto:
Inklusion und Didaktik – professionelle Wege zur Inklusion.”

IFO-Tagung 2017: System. Wandel. Entwicklung. 31. Internationale Jahrestagung der Integrations- / Inklusionsforscher/innen

Angaben des Veranstalters:
“Inklusion – bildungswissenschaftliche Denkfigur, pädagogisches Programm mit normativer Dimension und didaktisches Konzept – betrifft mehrere Ebenen der Gesellschaft. Die Akteurinnen und Akteure bewegen sich auf den diversen Ebenen nicht nur rollen- und biografiespezifisch, sondern auch mit unterschiedlichen normativen Zugängen.
Im Spannungsfeld von pädagogischer Profession, Institution und Person ergeben sich komplexe Fragestellungen bezüglich Umsetzung, Regelung und Steuerung inklusiver Systeme.
Inklusion erfordert eine langfristige Entwicklung mit dem Ziel eines strukturellen Wandels der Koordination professionellen Handelns im Mehrebenensystem. Die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren müssen dafür in ihrer Komplexität handlungsleitend beschrieben und reflektiert werden. Die Thematisierung von beispielsweise governance-analytischen Perspektiven im bildungswissenschaftlichen Diskurs und Fragen der Intersektionalität sind notwendig, um ein enges Verständnis von Inklusion zu überwinden.
Konkret gefragt: Welche Bedingungen stellen Politik, Organisationsentwicklung, Aus- und Weiterbildung, Professionshandeln und -wissen sowie das Selbstverständnis der einzelnen beteiligten Personen füreiannder dar? Wie können diese für einen Wandel der Systemebenen genutzt und verändert werden?
Dafür braucht es Diskurse über aktuelle Forschungsarbeiten sowie die Generierung neuer Forschungsfragen und den Einblick in / Austausch über die individuelle Berufspraxis in schulischen und außerschulischen Kontexten. Die 31. Jahrestagung der Inklusionsforscher/innen 2017 in Linz bietet Raum für diese Diskurse sowie für die Diskussion grundlegender Fragen, wie beispielsweise die Rolle der Inklusionsforschung für den Wandel und die Entwicklung von inklusiven Systemen.”

Inklusion in der Hochschule

Angaben des Veranstalters:
“Die Hochschulrektorenkonferenz formulierte im April 2009 die Empfehlung ‘Eine Hochschule für Alle’. Viele Hochschulen stellen sich dieser Aufgabe: Aktionspläne werden erstellt, Interessengruppen bilden sich. Unterstützung und Beratung wird auf allen Ebenen angeboten. Das gilt jedoch noch lange nicht überall.
Wie sieht die gegenwärtige Situation für beeinträchtigte Studierende an deutschen Hochschulen aus? Diskutieren Sie vor Ort gemeinsam mit Studierenden, Hochschulvertreter_innen und politischen Entscheider_innen, wie die Umsetzung eines inklusiven Studiums gelingen kann.
Wir laden Sie herzlich ein zu einer spannenden und offenen Diskussion.”

Computerspiele und unterstützende Technologien

Angaben der Veranstalter:

“Am 10.11.2016 findet der 3. Fortbildungstag: Diesmal dreht sich alles um den Einsatz von Computerspielen in Verbindung mit dem Thema unterstützende Computertechnologien. Die Gründe für die Verbindung im Kontext der Inklusiven Medienarbeit liegen auf der Hand:

Computerspiele sind sehr beliebt bei Kindern und Jugendlichen, unabhängig von Sprache, Herkunft, Bildung, Behinderung. Mit ihrer Hilfe lassen sich Heranwachsende für Medienprojekte begeistern, und in diesem Setting können sie sich auf “Augenhöhe” begegnen, Kontakte initiieren, Berührungsängste abbauen.

Computerspiele prägen sehr stark das Freizeitverhalten von Kinder und Jugendlichen heute – und natürlich müssen auch “heikle” Themen wie Jugendschutz, gewalthaltige Games und exzessives Spielen medienpädagogisch bearbeitet werden.

Computerspiele werden teils auch mit “besonderen” Controllern gespielt – an ihrem Beispiel lässt sich daher gut das Thema alternative Eingabetechnologien für Menschen mit Körperbehinderung (z. B. Steuerung mit einer Mundmaus) demonstrieren. Auch andere Fragen können gut thematisiert werden: Ist ein Spiel auch für Menschen mit Hör-, Seh- und kognitiven Einschränkungen spielbar? Heranwachsende können – über den “Umweg” Computerspiele – für das Thema digitale Barrierefreiheit allgemein sensibilisiert werden!”

Artikel Hinweis: “Bündnis fordert Menschenrecht auf inklusive Bildung für alle.”

Dr. Brigitte Schumann resümiert in ihrem aktuellen Artikel die Inhalte des Bundeskongress „Eine für alle – die inklusive Schule für die Demokratie“, der am 26./27.9.16 mit Beiträgen von Prof. Dr. Munoz, Haldis Holst, Prof. Dr. Feyerer u.a. in Frankfurt stattfand. In einer Erklärung kritisieren die Veranstalter die gegenwärtige Umsetzung des Inklusionsgedankens, …

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