Workshop: “Den Weg zur inklusiven Schule betreten – Eckpunkte und Hilfen für die Konzeptentwicklung an der Allgemeinen Schule”

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Datum/Zeit
28.03. 2014 - 29.03. 2014
ganztägig

Veranstaltungsort
Hotel Landhaus Wuttke
Crottorfer Str. 57, 51580 Reichshof-Wildbergerhütte

Veranstalter: vds-Bildungsakademie
Referent/in: Günther Barth, Marlies Silkenbeumer
Kosten: 140 € bzw. 110€ für Studierende und LAA; für vds-Mitglieder: 30€ Ermäßigung
Anmeldung: ist erforderlich
Link: Workshop: “Den Weg zur inklusiven Schule betreten – Eckpunkte und Hilfen für die Konzeptentwicklung an der Allgemeinen Schule”


Angaben des Veranstalters:
“Zentrales Thema der Entwicklung zu einer Schule für alle Kinder ist die Auseinandersetzung mit Heterogenität im Kontext von Schule und Unterricht. Diese muss über die Fragen der zu verändernden Rahmenbedingungen und angepasster Lernmittel hinausgehen.

Wie wir den Weg zur Schule in einem inklusiven Bildungssystem beschreiten und gestalten ist fundamental abhängig von Einstellungen und Haltungen und erfordert wie kein zweites Thema ein gemeinsames Selbstverständnis des Kollegiums im Sinne eines Leitbilds, aus dem heraus sich dann ein tragfähiges, inklusiv angelegtes Schulkonzept entwickeln kann.

Teilaspekte bzw. Eckpunkte eines schuleigenen Konzepts können sein

  • Inklusion – ein Menschenrecht und eine Frage des Menschenbildes
  • Inklusion ist unteilbar und geht deshalb alle an
  • Individuelles Lernen und individualisierendes Lehren in jedem Unterricht
  • Lern-, Begabungs- und Leistungspotentiale der Schülerinnen früh erkennen und mit reichhaltigen Lernangeboten fördern und fordern
  • Individuelle Leistungen angemessen erfassen und bewerten
  • Anschlüsse und Teilhabe ermöglichen
  • Kollegiale Beratung und Elternaufklärung als Angebot
  • innerschulische und außerschulische Unterstützungsnetzwerke aufbauen und nutzen

Um sich in die Komplexität des Themas systematisch einzuarbeiten bedarf es neben der systemischen Grundverständigung auch einer zielgerichteten Umsetzungsplanung im Sinne eines professionellen Projektmanagements.

Unverzichtbar sind bei diesen Entwicklungsvorhaben aber auch Vernetzung, Austausch und Kooperation.

Dieses Seminar ist deshalb so angelegt, dass neben gezielten Inputs der Moderatoren ein intensiver, arbeitsteiliger Informations-, Erfahrungs- und Ideenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den einzelnen Teilaspekten stattfindet. Seine Ergebnisse werden so zusammengeführt, dass am Ende der Veranstaltung ein Orientierungsrahmen für den Einstieg bzw. die Weiterführung in schuleigene Konzeptentwicklungen zum Thema Inklusion mitgenommen werden kann.

Adressaten:
Das Angebot richtet sich an Schulleitungen, Schulleitungsmitglieder, Steuergruppenmitglieder, Fachkonferenzvorsitzende, Fachgruppenleiter und alle Kolleginnen und Kollegen, die gerade damit beginnen, das Thema Inklusion auf eine tragfähige Basis zu stellen.”