Tagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH): Kinder- und Jugendhilfe zwischen Inklusion und Ausgrenzung

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Datum/Zeit
18.09. 2014 - 19.09. 2014
ganztägig

Veranstaltungsort
Commundo Tagungshotel Leipzig
Zschochersche Str. 69, 04229 Leipzig

Veranstalter: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen
Referent/in: Dr. Heike Förster, Dr. Hans-Ullrich Krause, Prof. Dr. Dr. Michael Winkler, Norbert Struck, Nevroz Duman, Prof. Dr. Friedhelm Peters, Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, Matthias von Holst, Britta Sievers, Carmen Rüth, Florian Gerlach, Uta Wanicki, Christina Bader, Peter Schmidt, Burglinde Retza, Prof. Dr. Regina Rätz, Olufemi Otubusin, Dr. Matthias Hamberger, Natascha Amiri, Stefan Lenz, Theresa Möller, Gerald Rieken, Eckard Mann, Julia Schlagenberg, Clara Bofinger, Imke Büttner, Kurt Sternberger, Annette Eichhorn, Prof. Dr. Sabine Andresen
Kosten: IGfH-Mitglieder: 125€; Nicht-Mitglieder: 145€; Studierende: 90€ (ohne Tagungsfest)
Anmeldung: bis 01.08.2014 möglich
Link: Tagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH): Kinder- und Jugendhilfe zwischen Inklusion und Ausgrenzung


Angaben des Veranstalters:
“Das Thema Inklusion ist seit einiger Zeit in aller Munde. Neben der Unbestimmtheit des Inklusionsbegriffes auf der einen Seite scheint sich auf der anderen Seite eine Verengung der Debatte auf den Behindertenbereich durchzusetzen. Die Tagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) will sich hingegen mit der Breite eines Ansatzes beschäftigen, der auch pädagogisch auf Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt setzen will; dabei sollen kritische Anteile – z. B. zur Exklusion in der Jugendhilfe – nicht ausgespart werden.

Im Vordergrund der Tagung steht die Frage, was junge Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen für ein gelingendes, befriedigendes Leben benötigen. Über welche individuellen Fähigkeiten, strukturellen Rahmenbedingungen und Ressourcen muss ein Mensch verfügen können, damit er sein Leben erfolgreich gestalten kann?

Was muss die Gesellschaft aktiv zur Entwicklung all ihrer Mitglieder beitragen?
Wie kann ein inklusives Konzept ausgestaltet sein, das den Eigensinn der Menschen schützt?
Dabei gilt es, den Blick auf die Verfasstheit der Kinder- und Jugendhilfe und ihrer angrenzenden Felder zu richten: Nicht nur die Angebotsdifferenzierung schafft neue Zuständigkeitsprobleme und Ausgrenzungen, auch die Etablierung von Gruppen anhand von defizitären pathologischen Definitionen hat Exklusionsfolgen für die Adressat_innen.

Neben den programmatischen Diskussionen geht es insbesondere um Konkretisierungen auf der alltagspraktischen Ebene der Jugendhilfe. Getragen wird die Fachtagung – vor allem bei den Workshops – ganz wesentlich über die Aktiven der IGfH.”