„Nie ohne die Anderen; sinnvolle Berufsperspektiven für mich“

Lade Karte ...

Datum/Zeit
28.05. 2015
10:00 - 13:00

Veranstaltungsort
Berufskolleg Deutzer Freiheit
Eumeniusstraße 4, 50679 Köln

Veranstalter: Berufskolleg Deutzer Freiheit
Referent/in: k. A.
Kosten: Keine.
Anmeldung: Anmeldung bitte per E-Mail an: spauschus@bk-deutz.de
Link: „Nie ohne die Anderen; sinnvolle Berufsperspektiven für mich“


Angaben des Veranstalters:

“Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie am Donnerstag, 28. Mai 2015 von 10:00 – 13:00 Uhr in Raum C313 unseres Berufskollegs eine etwas ungewöhnlichere Ergebnispräsentation mit uns feiern würden. Überzeugen Sie sich bei dem Besuch dieser Ergebnispräsentation davon, dass es jungen Menschen unterschiedlicher Bildungseinrichtungen aus dem In- und Ausland gelungen ist, Bewährtes und Innovatives perfekt miteinander in Einklang zu bringen:
Robert, Oliver und Michael studieren Mechatronik Trinational an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und werden in einem Jahr ausgebildete Ingenieure sein. Bereits jetzt haben sie die Welt des Lennart Schilke dauerhaft verändert. Lennart ist durch eine sogenannte tetraspastische Cerebralparese an allen vier Extremitäten spastisch gelähmt und dadurch in seiner Mobilität stark eingeschränkt. In seinem Alltag ist er permanent auf umfassende Assistenz durch andere Menschen angewiesen. Versuche einen Computer alleine zu benutzen, führten auch mit speziell angepassten Hilfsmitteln nicht zum Erfolg.
Auf der Suche nach einer Berufsperspektive wurde er gerade deshalb für die drei Studenten zum unverzichtbaren Bestandteil ihrer Studienarbeit an der Hochschule und hat sich selbst dabei belohnt. Robert, Oliver und Michael haben für Lennart eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt und diese auch sogleich umgesetzt: Eine Anwendung, die es ihm ermöglicht, einen Computer selbständig über Sprachlaute zu steuern. Für alle Mitmenschen ist es alltäglich, mit Freunden zu chatten, im Internet zu surfen oder sich Notizen machen. Bisher war Lennart dabei auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Privatsphäre sind für den sympathischen Kölner nun für immer Teil seines Alltags.”