Inklusion jetzt! Empfehlungen aus der Praxis

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Datum/Zeit
24.03. 2014
10:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastr. 28, Haus 2, 10785 Berlin

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Referent/in: Mechthild Rawert, Birgit Monteiro, Alexander Freier, Anja Möbus, Rick Nagelschmidt
Kosten: k. A.
Anmeldung: bis 14.03.2014 möglich
Link: Inklusion jetzt! Empfehlungen aus der Praxis


Angaben des Veranstalters:
“Inklusion im Sinne von ‘Gemeinsamkeit von Anfang an’ setzt sich zum Ziel, durch frühzeitige Inklusion eine ‘verspätete’ Integration überflüssig zu machen. So weit so gut – doch was bedeutet das in der Praxis?

Inklusion ist der zentrale Leitgedanke der UN-Behindertenrechtskonvention. Seit dem 26. März 2009 ist die Konvention für Deutschland völkerrechtlich verbindlich. Bund, Länder, Kommunen und die Zivilgesellschaft sind mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention befasst. Im Herbst 2014 wird der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum ersten Mal prüfen, wie Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention bisher umgesetzt hat, dazu Stellung nehmen und neue Impulse für die weitere Umsetzung geben.

Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ist viel passiert. Die ‘inklusive Gesellschaft’ hat Einzug in öffentliche Debatten genommen, es wird über Bildung, Arbeitsmarkt, Barrierefreiheit und Partizipation diskutiert. Intensive Diskussionen wurden geführt und viele Dinge verändert – und doch gibt es immer noch viele Fragezeichen. Vor diesem Hintergrund haben Menschen das legislative Theater ‘Menschen sind verschieden – Rechte nicht!’ der Friedrich-Ebert-Stiftung im Herbst 2013 besucht und dort ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur inklusiven Gesellschaft artikuliert und dokumentiert. So sind eine Vielzahl von Einschätzungen, Empfehlungen und Forderungen zusammengetragen worden, die das Vorankommen der inklusiven Gesellschaft auf den unterschiedlichsten Ebenen betreffen. Zentrale Fragen waren dabei: Wie werden die Rechte von Menschen mit Behinderung konkret umgesetzt? Wie können wir bessere Rahmenbedingungen schaffen? Wie lässt sich der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention mit Leben füllen? Wie können alle Akteure aktiv und konstruktiv miteinbezogen werden?

Gerne möchten wir uns mit Ihnen auf den Weg machen, den Antworten auf diese Fragen ein Stück näher zu kommen. Die inklusive Gesellschaft braucht den Austausch zwischen Praxis und Politik, zwischen Ehrenamt und Beruf, zwischen dem Privatem und der Öffentlichkeit. Die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 24. März 2014 möchte dazu Gelegenheit geben. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Erfahrungen einzubringen, sich über den Stand der Dinge auszutauschen und mit Politiker_innen von der kommunalen, Landes- und Bundesebene ins Gespräch zu kommen.”