Heterogenität im Geographieunterricht

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Datum/Zeit
25.09. 2015
08:30 - 16:15

Veranstaltungsort
Universität zu Köln, Neues Seminargebäude
Universitätsstraße 37 , 50931 Köln

Veranstalter: Geographisches Institut der Universität zu Köln, Seminar für Geographie und ihre Didaktik der Universität zu Köln, ZfL der Universität zu Köln, Verband Deutscher Schulgeographen (NRW)
Referent/in: Stephan Langer, Prof. Dr. Anke Uhlenwinkel, Prof. Dr. Kerstin Ziemen, Prof. Dr. Alexandra Budke, Prof. Dr. Magdalena Michalak
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich.
Link: Heterogenität im Geographieunterricht


Angaben des Veranstalters:

“Die Tagung zur Heterogenität im Geographieunterricht richtet sich an LehrerInnen der verschiedenen Schulformen der Sekundarstufe I und II, FachleiterInnen, Studierende für das Lehramt Geographie sowie WissenschaftlerInnen. Sie ist als Auftakt einer Reihe mit dem Titel “Theorie-Praxis-Dialog zur Fachdidaktik Geographie” geplant, in der künftig einmal im Jahr aktuelle Themen präsentiert und mit den verschiedenen Akteuren diskutiert werden sollen. Die VeranstalterInnen laden in diesem Jahr dazu ein, zentrale Herausforderungen für den Fachbereich auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem miteinander zu diskutieren. Dabei ist es das wichtigste Anliegen der VeranstalterInnen, durch die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse und den sich anschließenden Theorie-Praxis-Dialog einen Beitrag zur Entwicklung des Geographieunterrichts zu leisten.

Das gewählte Thema beschäftigt gegenwärtig nahezu alle im Bildungsbereich tätigen AkteurInnen. Das bildungspolitisch gesetzte Ziel der Einführung eines inklusiven Bildungssytems in NRW und die Notwendigkeit gezielter Sprachförderung für SchülerInnen mit Migrationshintergrund, stellt Lehrkräfte aller Schulformen vor Herausforderungen in Bezug auf Ihren Fachunterricht. Auch GeographielehrerInnen sind in ihrer alltäglichen Unterrichtspraxis von diesen Entwicklungen betroffen, weshalb Anpassungen im Aus- und Fortbildungssystem für GeographielehrerInnen notwendig und Bestandteil aktueller fachdidaktischer Diskussion sind.

Im Rahmen der Tagung sollen vier Impulsvorträge am Vormittag zunächst einen Einblick in den aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand in relevanten Themenbereichen ermöglichen. So stehen im Fokus des Vortragsteils der Bericht eines Forschungsprojektes zu Wahrnehmungs- und Handlungsmustern von GeographielehrerInnen in heterogenen Lerngruppen in NRW, aktuelle methodisch-didaktische Ansätze der Individualisierung und Differenzierung, theoretische Grundlagen zur Leistungs- und Förderdiagnostik von LehrerInnen in multiprofessionellen Teams sowie Sprachförderung im Geographieunterricht.

Am Nachmittag schließen sich vier Workshops thematisch an die Vorträge an. Je zwei Workshop-ModeratorInnen begleiten die TeilnehmerInnen der Tagung bei der Bearbeitung und Diskussion konkreter Fallbeispiele aus dem Geographieunterricht. Hier soll es Raum und Zeit für den Austausch von Forschung und Praxis geben.

Die Tagung wird in Kooperation des Seminars für Geographie und Ihre Didaktik, des Geographischen Instituts und des Zentrums für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln sowie des Landesverbandes NRW des Verbandes Deutscher Schulgeographen durchgeführt.”