Fachtagung Inklusion im Mittelstand: Neue Chancen für junge Menschen mit Behinderung und Benachteiligung

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Datum/Zeit
15.10. 2014
10:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg

Veranstalter: Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)
Referent/in: Dr. Dorothee Stapelfeldt, Fritz Horst Melsheimer, Prof. Dr. Eckart Severing, Raimund Becker, Dr. Rolf Schmachtenberg, Philipp Hennerkes, Ingrid Körner, Dr. Katja Robinson, Ottmar Waterloo, Dr. Lutz Galiläer, Hans-Günter Trepte, Gerlinde Dubb, Lothar Baumüller, Marlies Troeder, Harald Sturm, Dr. Josef Amann, Margot Baur, Armin Grams, Christina Ramb, Michael Breitsameter, Rainer Schulz, Gerd Labusch, Richard Nürnberger
Kosten: k. A.
Anmeldung: bis 26.09.2014 möglich
Link: Fachtagung Inklusion im Mittelstand: Neue Chancen für junge Menschen mit Behinderung und Benachteiligung


Angaben des Veranstalters:
“Ein inklusives Bildungssystem bedeutet den gleichberechtigten Zugang zu beruflicher Bildung für alle Menschen. Dazu zählt eine reguläre Ausbildung, gemeinsam von Jugendlichen mit und ohne Behinderung an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Künftig sollten mehr Jugendliche mit Behinderung – aber auch andere sozial benachteiligte Gruppen – direkt nach Abschluss der allgemeinbildenden Schule den Weg in eine duale Ausbildung finden können. Auf die Anforderungen solch heterogener Gruppen müssen  Ausbilder/-innen, Lehrer/-innen, Sozialpädagogen/-innen und anderes Fachpersonal vorbereitet sein. Zusätzlich gilt es, die institutionellen Rahmenbedingungen für ein inklusives Ausbildungssystem zu gestalten, welches sich am individuellen Förderbedarf der einzelnen Person orientiert.

Der Weg in eine inklusive Gesellschaft schließt das gesamte System

  • der beruflichen Ausbildung mit ein. Hierzu zählen:
  • der Übergang Schule-Beruf,
  • die Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit von Betrieben,
  • die systematische Vernetzung der Lernorte,
  • die Berücksichtigung individueller Förderbedarfe im Ausbildungsverlauf und
  • die Umsetzung inklusiver berufspädagogischer Konzepte in der Ausbildungspraxis.

Wie curricular-didaktische, organisatorische und strukturelle Veränderungen mit Blick auf das Ziel Inklusion bewältigt werden können, welche Erfahrungen es schon gibt und wo unmittelbar Handlungsbedarf besteht, wird auf dieser Tagung diskutiert.

Auf der Veranstaltung werden praktische Beispiele aus dem Entwicklungsprojekt “TrialNet” vorgestellt, das mit rund 400 behinderten Jugendlichen und über 200 Betrieben bundesweit durchgeführt wird. Zu Wort kommen Vertreter ausbildender Einrichtungen, die Ausbildungsbetriebe und die Auszubildenden selbst. Darüber hinaus stellen das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) und die Handelskammer Hamburg Konzepte und praktische Erfahrungen inklusiver Berufsbildung aus dem ‘Hamburger Ausbildungsmodell’ und aus dem Projekt ‘dual & inklusiv: Berufliche Bildung in Hamburg’ vor.”