Fachtagung: Bundesteilhabegesetz – Konsequenzen für die Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung

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Datum/Zeit
27.01. 2015 - 29.01. 2015
ganztägig

Veranstaltungsort
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin

Veranstalter: Ausschuss Teilhabe am Arbeitsleben im Bundesfachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) e.V.
Referent/in: Bernward Jacobs, Dr. Thomas Bröcheler, Prof. Dr. Ulrike Kostka, Dirk Gerstle, Prof. Dr. Katja Nebe, Johannes Magin, Matthias Krömer, Verena Bentele, Dr. Irene Vorholz, Phil Hubbe, Gabriele Lösekrug-Möller, Uwe Schummer, Kerstin Tack, Corinna Rüffer, Dr. Astrid Freudenstein, Karl Schiewerling, Detlef Scheele, Martin Berg, Georg Kruse, Dr. Fritz Baur u.a.
Kosten: 310 € inklusive Verpflegung
Anmeldung: bis 31.12.2014 möglich
Link: Fachtagung: Bundesteilhabegesetz – Konsequenzen für die Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung


Angaben des Veranstalters:
“[Im] Jahre 2015 will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Referentenentwurf zum Bundesteilhabegesetz vorlegen. Es soll ‘ein gutes Bundesteilhabegesetz’ werden, das den Menschen mit Behinderung Chancen auf gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen, auch in der Arbeit, gewährt und die UN-BRK umsetzt. Die Debatte vom 18. Juli 2014 im Deutschen Bundestag machte die Aufgabenstellung deutlich und auch die Herausforderung klar. Es besteht hoher Handlungsbedarf: das Thema ist komplex und die Reform der Eingliederungshilfe kompliziert. Es geht um einen Reformprozess, der das Denken, die Strukturen und die Institutionen umfasst. Es geht um Milliarden von Euro. Die Fraktionen des Deutschen Bundestages haben sich vorgenommen, diese Reform in einem abgestimmten Vorgehen auch mit der Selbsthilfe und den Leistungsanbietern konsensual zu bearbeiten.

Die Zielsetzung einer inklusiven Gesellschaft und einer gleichwertigen Teilhabe der Menschen mit Behinderung wird auch seitens der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. uneingeschränkt bejaht. Aber wie viele von den Zielen des UN – Übereinkommens werden am Ende der Reform tatsächlich umgesetzt bzw. umsetzbar sein? Oder werden jetzt bestehende Strukturen aufgegeben in der Erwartung, dass sich das Neue dann von selbst finden wird. Wie wird die ‘neue Inklusion’ in zehn Jahren aussehen? Welche Funktion übernehmen dabei die caritativen Träger mit ihren Einrichtungen und Diensten? Auf welche Veränderungen müssen sie sich einrichten? Werden sie zukünftig überhaupt noch gebraucht? Oder soll zukünftig der Markt alles regeln und wird der allgemeine Arbeitsmarkt allen Menschen, also auch denen mit Behinderung, tatsächlich offen stehen?

Die Fachtagung greift das ganze Spektrum der Teilhabe am Arbeitsleben auf. Über die Bedeutung der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung, über den Änderungsbedarf und die Zielsetzungen wird mit den Vertretern der Politik diskutiert. Die Tagung will Anstöße geben zum Einen für die politische Diskussion um die Reform der Teilhabe am Arbeitsleben, zum Anderen für die Träger, wie sie sich auf Änderungen einstellen können. Auf Ihre Unterstützung und Ihre Teilnahme freuen wir uns und laden Sie herzlich nach Berlin ein.”