Anhörung zum Thema Autismus

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Datum/Zeit
27.10. 2014
14:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Plenarsaal im Landtag von Baden-Württemberg
Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart

Veranstalter: CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Referent/in: Prof. Dr. med. Fritz Poustka, Dr. Christine Preißmann, Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Prof. Dr. med. Peter Martin, Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers
Kosten: k. A.
Anmeldung: bis 22.10.2014 möglich
Link: Anhörung zum Thema Autismus


Angaben des Veranstalters:
“[Unser] Leitbild ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenleben. Menschen mit Behinderungen haben Anspruch auf Anerkennung und gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Durch das ‘Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen’ – die UN-Behindertenrechtskonvention – wurde die Verpflichtung, in allen Lebensbereichen auf dieses Ziel hinzuarbeiten, bekräftigt. Unsere Aufgabe ist es nun, diesen politischen und rechtlichen Vorgaben Leben einzuhauchen.

Mit unserer Expertenanhörung zum Thema Autismus wollen wir einen Beitrag dazu leisten. Wir wollen uns über die Autismus-Spektrum-Störungen informieren und den betroffenen Menschen Gehör verschaffen. Gemeinsam mit Experten wollen wir darüber diskutieren, wie die Betroffenen ihr Leben meistern, welche Fähigkeiten sie mitbringen und welche Wege es zu einer erfolgreichen Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gibt.

Eine erfolgreiche Inklusion setzt ein Umdenken in der Gesellschaft voraus und ist daher ein langfristiger Prozess. Es gilt Strukturen an neue Erkenntnisse und Anforderungen anzupassen, Fördermöglichkeiten zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Vorhandene Barrieren im Bereich der Bildung und im Berufsleben müssen abgebaut werden. Beispielsweise ist es leider noch so, dass viele Menschen mit Autismus zwar erfolgreich eine Ausbildung oder ein Studium abschließen, aber im Anschluss Schwierigkeiten haben, einen Einstieg ins Berufsleben zu finden.

Unsere Anhörung soll dazu beitragen, dass die Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung besser verstanden und Möglichkeiten gefunden werden, die Öffentlichkeit für diese Form der Behinderung stärker zu sensibilisieren. Für unsere parlamentarische Arbeit wollen wir wichtige Impulse gewinnen.”
(Quelle)