“Lehrer-Vertreter Kraus zum Fall Henri: ‘Das hilft dem Kind nicht'”, sueddeutsche.de, 19.05.2014

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, äußert sich im Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Fall des 11-jährigen Henris mit Down-Syndrom, dessen Eltern ihn zum kommenden Schuljahr gemeinsam mit einem Großteil seiner Klassenkameraden auf das örtliche Gymnasium schicken möchten. Dieses und auch die Realschule des Ortes lehnen die Aufnahme des Schülers jedoch ab. Kraus spricht sich – wie bereits in Günther Jauchs Talkshow zum Thema – ebenfalls gegen die Beschulung Henris am Gymnasium aus, da diese nicht dem Kindeswohl diene. Seine Sorge sei es, dass der Junge im täglichen Vergleich mit seinen leistungsstarken Mitschülern Misserfolge erleben werde. Generell hält Kraus die Inklusion aller Schülerinnen und Schüler, insbesondere bei einer geistigen Behinderung, für “illusorisch”.

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