“Tribes Learning Communities”. Darstellung, Analyse und Diskussion eines Konzepts für den Unterricht in heterogenen Gruppen

Im Rahmen seiner schriftlichen Hausarbeit zur Erreichung des erstens Staatsexamens für das Lehramt an Schulen, hat der Autor sich mit dem Lernkonzept der “Tribes Learning Communities” (TLC) unter der Fragestellung, wie ein Lernsetting zu arrangieren sei, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig profitieren zu lassen, auseinandergesetzt.
Das Konzept der TLC setzt einen demokratischen Gruppenprozess voraus, welcher in die drei Teilprozesse “Inclusion, Influence [und] Community” aufgespalten werden kann. Mit jedem Lernprozess im Sinne der TLC gehen stets Reflexionen auf Lern- und Interaktionsebene einher, Schule stellt sich als Ort sozialer Begegnung dar, an dem gegenseitiger Respekt und Wertschätzung elementar sind. Die TLC ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass die “Tribes” (Kleingruppen) langfristig die Basis der Zusammenarbeit unter Schülerinnen und Schülern bilden und der Prozeß einem fortlaufenden Entwicklungscharakter unterworfen ist.
Im englischen Sprachraum ist das Konzept der “Tribes Learning Communities” insbesondere durch Jeanne Gibbs (2006) sehr verbreitet, im deutschen Sprachraum jedoch fand es bisher kaum Beachtung. -Die sehr interessante und praxisbezogene Arbeit von Herrn Lanfer bietet hier eine gute Möglichkeit für alle Interessierten, sich im Sinne der UN-BRK über alternative Lernkonzepte für heterogene Lerngruppe zu informieren.

Unter folgendem Link können Sie die Staatsexamensarbeit einsehen:

Tribes Learning Communitie

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