Stuttgarter Erklärung zum Recht auf inklusive schulische Bildung

Bei dem gemeinsamen Treffen der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Bund und Ländern wurde das Recht auf gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung im allgemeinen Bildungssystem bekräftigt. Die Verwirklichung dieses Rechts respektive das Schaffen eines durchgängig inklusiven Bildungssystems sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In ihrer gemeinsam beschlossenen “Stuttgarter Erklärung” fordern die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen deshalb von Bund, Ländern und Kommunen unter anderem die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen und “diesem Schulentwicklungsprozess […] höchste Priorität einzuräumen”. Abschließend wird festgestellt, dass sich das Recht auf inklusive Bildung für Menschen mit Behinderung gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention nicht nur auf den Bereich der schulischen Bildung bezieht, sondern ebenso auf die frühkindliche sowie berufliche Bildung, das Hochschulwesen, die Erwachsenenbildung und im Sinne des lebenslangen Lernens auch auf sämtliche sonstigen Bildungsangebote und Bildungseinrichtungen.

Unter folgendem Link gelangen Sie zur Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:
“Behindertenbeauftragte von Bund und Ländern beschließen Stuttgarter Erklärung zum Recht auf inklusive schulische Bildung: Inklusion ist eine Aufgabe für alle Schulen und Schularten”

Die Stuttgarter Erklärung selbst steht hier zum Download bereit:
“Stuttgarter Erklärung”