Artikel-Hinweis: “Das Gymnasium ist ‘entzaubert’, aber alternativlos für Eltern der ‘sozialen Mitte'”

Brigitte Schumann beschäftigt sich im vorliegenden Artikel mit einer sozialwissenschaftlichen Studie zu “Wahrnehmungen und Erfahrungen im Schulalltag von Eltern und Lehrern”. Im ersten Teil des Artikels geht Frau Schumann auf den Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zu verschiedenen sozialen Milieus und dem Schulwahlverhalten der Eltern ein. Im zweiten Teil des Artikels thematisiert sie die Schwierigkeiten von Inklusion am Gymnasium. Die Autorin stellt die Frage, ob die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium eine Chance für die Inklusion an dieser Schulform darstellt. Sie kommt zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall ist, da viele Eltern der “sozialen Mitte” ablehnende Haltungen gegenüber Kindern aus den unteren sozialen Milieus haben. Abschließend geht Frau Schumann auf die Rolle der Bildungspolitik ein. Sie kritisiert, dass die Aufgabe der Inklusion in der Sekundarstufe häufig nur von den integrierten Schulformen übernommen wird, nicht jedoch vom Gymnasium. Mögliche Perspektiven zur Öffnung des Gymnasiums für Inklusion sind die Flexibilisierung der Oberstufe oder die Einrichtung gemeinsamer Oberstufen von Gymnasien und integrierten Schulformen.

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“Das Gymnasium ist ‘entzaubert’, aber alternativlos für Eltern der ‘sozialen Mitte'”