NRW: Gutachten “Mögliche finanzielle Auswirkungen einer zunehmenden schulischen Inklusion”

Am Montag, den 10.02.2014 wurde das Gutachten “Mögliche finanzielle Auswirkungen einer zunehmenden schulischen Inklusion” des Bildungsforschers Professor Klaus Klemm veröffentlicht. Das Gutachten war vom Land NRW und den Kommunalen Spitzenverbänden in Auftrag gegeben worden. In dem Gutachten errechnet Klemm die Kosten schulischer Inklusion exemplarisch für zwei Regionen: die Stadt Krefeld und den Kreis Minden-Lübbecke). Er unterscheidet zwischen verschiedenen Ausgaben. Zum Ausgabenvolumen I gehören Ausgaben für den zusätzlichen Raumbedarf, zur Schaffung von Barrierefreiheit, zur Schülerbeförderung sowie für Lernmittel. Zum Ausgabenvolumen II gehören zusätzliche Integrationshilfen, Sozialpädagogen, Psychologen und weitere Kosten für Ganztagsschulen.
Klemm hat eine “vorsichtige Abschätzung der zusätzlichen Ausgaben in Nordrhein-Westfalen unternommen“. Er kommt zu dem Ergebnis, dass für den Zeitraum 2013/2014 bis 2016/2017 zusätzliche Ausgaben in Höhe von 113,5 Millionen entstehen könnten.

Das Gutachten finden Sie hier:
“Mögliche finanzielle Auswirkungen einer zunehmenden schulischen Inklusion”

Unter folgendem Link finden Sie eine Zusammenstellung von Medienbeiträgen zum Gutachten:
Pressespiegel